Einwände souverän beantworten

Zehn typische Einwände in Vorführungen, was dahintersteckt, eine Antwort, die du belegen kannst, und wie du sie im Gespräch zeigst statt nur behauptest.

Ein Einwand ist meist kein Nein, sondern eine offene Frage. Hinter „zu teuer“ steckt oft „ich sehe den Nutzen noch nicht“, hinter „Datenschutz“ die Sorge, etwas falsch zu machen. Hör zu, frag nach, antworte kurz und zeig, wo es geht, statt zu erklären.

1. „Das passt nicht zu unserer Telefonanlage.“

Was dahintersteckt: Unsicherheit, ob die IT oder der Anbieter mitspielt, und Angst vor einem großen Umbau.

Antwort: Die Nummer bleibt, wo sie ist. Jede Anlage, die an eine externe Nummer umleiten kann, funktioniert mit einer Rufumleitung. Für eine direkte Anbindung gibt es SIP in allen Tarifen, mit Anleitungen für 3CX, Yeastar, easybell und weitere.

Zeigen: Den Generator für Rufumleitungen mit dem Anbieter des Interessenten.

2. „Die KI versteht doch nicht alles.“

Was dahintersteckt: Schlechte Erfahrungen mit Sprachmenüs, Sorge vor falschen Auskünften.

Antwort: Der Agent antwortet aus Prompt und Wissensdatenbank. Fehlt ihm eine Information, sagt er das und bietet einen Rückruf an, so steht es in den Vorlagen. Fachbegriffe und Namen, die oft falsch verstanden werden, kommen in den Prompt.

Zeigen: Lass den Interessenten etwas fragen, das nicht im Prompt steht, und danach etwas mit seinem Dialekt.

3. „Ich muss das intern abstimmen.“

Was dahintersteckt: Eine weitere Person entscheidet mit, oder der Interessent will Zeit gewinnen.

Antwort: „Gern. Mit wem, und was muss diese Person wissen?“ Biete an, den nächsten Termin gemeinsam zu führen, und vereinbare ihn sofort.

Zeigen: Schick die passenden Seiten vorab: Hosting und Daten für den Datenschutz, SIP-Telefonanlagen für die IT.

4. „Was ist mit dem Datenschutz?“

Was dahintersteckt: Die Sorge, Daten von Anrufern falsch zu verarbeiten, oft auf Nachfrage der Datenschutzbeauftragten.

Antwort: Weboberflächen, Datenhaltung und Echtzeitkommunikation laufen in Frankfurt am Main. Die Sprachmodelle bezieht bhomy über eine Inferenzvermittlung, ihre Anbieter haben teils ihren Sitz in den USA, offengelegt im Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Vertrag nach Art. 28 DSGVO wird mit Vertragsschluss einbezogen und liegt auf Deutsch vor. Transkripte löscht bhomy nach 30 Tagen, Tonaufnahmen gibt es nicht.

Zeigen: Den Auftragsverarbeitungsvertrag (öffnet in neuem Tab) mit der Liste der Unterauftragsverarbeiter.

5. „Unsere Kunden wollen keine KI.“

Was dahintersteckt: Sorge um den persönlichen Kontakt und den Ruf.

Antwort: Der Agent ersetzt nicht das Team, sondern die Mailbox und das Besetztzeichen. Die Vorlagen enthalten den Hinweis, dass ein KI-System spricht. Wer mit einem Menschen sprechen will, wird im Pro-Tarif verbunden oder bekommt einen Rückruf.

Zeigen: Den Einstieg mit Rufumleitung nur bei Nichtannahme. Dann erreicht der Agent nur Anrufer, die sonst niemanden erreicht hätten.

6. „Kann ich das erst ausprobieren?“

Was dahintersteckt: Der Wunsch, kein Risiko einzugehen.

Antwort: Ja, mit deinem Demo-Assistenten. Du richtest ihn mit den Angaben des Interessenten ein, und er testet ihn bis zu 14 Tage lang. Ein eigenes Kundenkonto beginnt mit einem bezahlten Tarif. Der Vertrag läuft bei monatlicher Zahlung einen Monat und verlängert sich, wenn der Kunde nicht zum Ende des Monats kündigt.

Zeigen: Den Testzugang gleich im Termin vereinbaren, mit einem Termin kurz vor Ablauf.

7. „Ohne Anbindung an unser System bringt das nichts.“

Was dahintersteckt: Ein bestimmtes CRM, Praxis- oder Warenwirtschaftssystem ist gesetzt.

Antwort: Anbindungen an CRM- und ERP-Systeme und an Shopify gehen über Webhooks, direkt oder über n8n, Make und Zapier. Ein Start ohne Anbindung ist möglich: die E-Mail nach dem Anruf bringt alle Angaben ins Postfach, und die Anbindung folgt im zweiten Schritt.

Zeigen: Die Seite Integrationen mit dem heutigen Weg für sein System.

8. „Pro ist viel teurer als Starter.“

Was dahintersteckt: Der Interessent braucht eine Funktion aus Pro, sieht aber nur den Preisunterschied.

Antwort: Pro kostet 279 € statt 89 € im Monat bei jährlicher Zahlung und bringt mehr als Minuten:

StarterPro
Inklusivminuten5002.000
Gleichzeitige Anrufe13
Agenten1unbegrenzt
Weiterleitung an Menschenneinja
Outbound-API, Webhooks, Kampagnenneinja
SupportMontag bis Freitag, 9 bis 18 Uhrrund um die Uhr

Braucht der Interessent nichts davon, ist Starter richtig. Braucht er die Weiterleitung, führt kein Weg an Pro vorbei.

Zeigen: Die Weiterleitung live auf dein Handy.

9. „Wir schauen uns noch andere Anbieter an.“

Was dahintersteckt: Ein normaler Vergleich, oder ein Preisangebot, das der Interessent als Hebel nutzt.

Antwort: „Gern, vergleichen Sie mit Ihrem Anwendungsfall. Rufen Sie beide Assistenten mit denselben drei Fragen an.“ Vergleiche nur sachlich, nachprüfbar, mit Quelle und Datum, und ohne den Wettbewerber herabzusetzen.

Zeigen: Die Punkte, die für seinen Anlass zählen, etwa Datenverarbeitung in Frankfurt am Main, Termine über Cal.com oder SIP in jedem Tarif.

10. „Ich verstehe die Preise nicht.“

Was dahintersteckt: Tarif, Minuten, Pakete, Nummern und Setup wirken zusammen unübersichtlich.

Antwort: Erkläre es in einer Zeile je Posten:

PostenPreis
TarifStarter 89 € oder Pro 279 € im Monat bei jährlicher Zahlung, 109 € oder 339 € bei monatlicher
Mehr Minuten100 Minuten für 15 €, auf Wunsch automatisch
Weitere Nummer6 € im Starter-Tarif, 5 € im Pro-Tarif, je Monat
Importierte Absendernummer5 € im Monat plus Verbindungskosten
Einrichtungselbst, durch dich oder als Setup-Paket, siehe Setup-Pakete

Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer, nach der Preisliste unter bhomy.ai/de/preise (öffnet in neuem Tab). Nenne immer das Datum, zu dem die Angabe gilt.

Weiterlesen