Hosting, Speicherfristen und Gesundheitsdaten

Was du antwortest, wenn die Datenschutzbeauftragte fragt: wo Daten liegen, welche Anbieter beteiligt sind, wie lange gespeichert wird, was für Berufsgeheimnisträger gilt.

Vor der Unterschrift will die Datenschutzbeauftragte deines Kunden oft vier Dinge geklärt haben: den Ort der Verarbeitung, die beteiligten Anbieter, die Speicherdauer und den Umgang mit Gesundheitsdaten. Hier stehen die Antworten, die du belegen kannst.

Der Datenschutzblock für die Vorführung

Diese vier Sätze kannst du so sagen. Sie entsprechen den freigegebenen Aussagen:

  1. „Weboberflächen, Datenhaltung und Echtzeitkommunikation laufen in Frankfurt am Main.“
  2. „Die Sprachmodelle bezieht bhomy über eine Inferenzvermittlung, ihre Anbieter haben teils ihren Sitz in den USA. Anbieter und Übermittlungsgrundlagen sind im Auftragsverarbeitungsvertrag offengelegt.“
  3. „Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO wird mit Vertragsschluss einbezogen und liegt auf Deutsch vor.“
  4. „Gesprächstranskripte werden 30 Tage nach dem Gespräch automatisch gelöscht.“

Nenne keine einzelnen Anbieter aus dem Gedächtnis. Verweise auf die Liste der Unterauftragsverarbeiter im Auftragsverarbeitungsvertrag (öffnet in neuem Tab), dort steht der aktuelle Stand.

Was bei einem Anruf gespeichert wird

DatenGespeichert
Tonaufnahme des Gesprächsnein
Transkript30 Tage, danach automatisch gelöscht
Erfasste Daten, etwa Name und Anliegen90 Tage
Verbindungsdaten wie Nummern, Zeitpunkt und Dauerfür die Dauer des Vertrags, für Abrechnung und Anrufverlauf
Ereignismeldungen der Telefonie7 Tage

Lehnt ein Anrufer die Aufzeichnung ab und ist die Einstellung Automatische Transkript Löschung bei Ablehnung eingeschaltet, speichert bhomy für dieses Gespräch kein Transkript und zieht keine Daten. Einzelne Anrufe löscht der Kunde jederzeit selbst im Anrufverlauf. Endet der Vertrag, löscht bhomy alle Daten des Kontos 30 Tage nach der Mitteilung, bis dahin ist ein Export möglich. Mehr unter Datenschutz und Daten.

Hinweis auf die KI

Die Vorlagen für Begrüßung und Prompt enthalten bereits den Hinweis, dass ein KI-System spricht. Der Hinweis bleibt in jedem Agenten erhalten, auch in Kundenkonten, die du verwaltest, und beim Co-Branding.

Berufsgeheimnisträger und Gesundheitsdaten

KundeWas gilt
Arztpraxis, Therapie, Kanzlei, Steuerberatung und andere mit beruflicher Schweigepflichtbhomy gibt eine Verpflichtungserklärung zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB ab. Beim Empfehlen über datenschutz@bhomy.ai, beim Weiterverkaufen über Anlage 4 des Partnervertrags zugunsten deines Kunden
Du greifst auf das Konto eines solchen Kunden zuDu verpflichtest dich ebenfalls zur Verschwiegenheit, etwa mit Vorlage B
Anrufer nennen GesundheitsdatenDas sind besondere Kategorien personenbezogener Daten. Ob und wie der Kunde sie über den Agenten verarbeiten darf, prüft er mit seiner Datenschutzbeauftragten

Für den Prompt eines Kunden aus dem Gesundheitswesen gilt:

  • Der Agent fragt nur, was er für den Zweck braucht, etwa für einen Termin Name, Rückrufnummer und Terminwunsch, nicht die Diagnose.
  • Bei akuten Beschwerden verweist er auf den Notruf 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117.
  • Er gibt keine medizinische Einschätzung.

Was du als Partner siehst

SituationWas du siehst
Ein Empfehlungskunde ist dir zugeordnetFirma, Tarif, Abrechnungszeitraum, Vertragsstatus und bezahlte Rechnungen mit Datum und Nettobetrag. Keine Gesprächsdaten, keine Rufnummern von Anrufern, keine Inhalte der Agenten, keine Zahlungsdaten
Der Kunde gibt dir Zugriff freiwas er freigibt, für die Dauer, die er festlegt. Gesprächsinhalte nur, wenn er sie ausdrücklich freigibt. Das Protokoll speichert jeden Zugriff 12 Monate
Du verwaltest das Kundenkonto beim Weiterverkaufendas Konto, als Auftragsverarbeiter deines Kunden